Klassische Neuseelandtour mit "fast" allen Highlights der Insel. Je nach Jahreszeit starten Sie in Christchurch und besuchen die interessantesten Orte der Südinsel. Danach setzten Sie auf die Nordinsel über, die Vulkanaktivitäten und die schönsten Strände bietet. Die Tour kann auch in anderer Richtung gebucht werden.
Am 1. Tag kommen Sie in Christchurch an und starten bewusst ruhig. Nach dem Check-in tut ein Spaziergang entlang des Avon River und durch die Botanic Gardens gut, abends essen Sie unkompliziert in der Innenstadt oder am Riverside Market, damit Sie nicht gleich „programmieren“ müssen.
Tag 2 bleibt komplett in Christchurch, damit Sie wirklich ankommen. Wenn Sie Lust auf Meer haben, passt ein Abstecher nach Akaroa auf der Banks Peninsula hervorragend; Sie fahren gemütlich hin und zurück, schauen an Aussichtspunkten über die Buchten und genießen am Nachmittag den Hafencharme, bevor Sie wieder in Christchurch übernachten.
Am 3. Tag fahren Sie nach Dunedin; rechnen Sie mit etwa 4,5 bis 5 Stunden reiner Fahrzeit, je nach Stopps. Unterwegs lohnt sich ein längerer Halt in Oamaru für die historischen Straßenzüge und einen Kaffee, und wenn Sie einen Fotostopp an der Küste mögen, sind die Moeraki Boulders ein kurzer, lohnender Umweg. In Dunedin kommen Sie am späten Nachmittag an und lassen den Tag rund um den Octagon ausklingen.
Tag 4 gehört Dunedin und der Otago Peninsula. Sie nehmen sich den Scenic Drive, gehen an einem der Strände wie Sandfly Bay oder Allan’s Beach ein Stück zu Fuß und halten Ausschau nach Seelöwen und Seevögeln. Wenn Sie Wildlife möglichst „sicher“ sehen möchten, ist eine Station beim Albatross Centre sinnvoll. Abends wirkt Dunedin sehr entspannt, wenn Sie einfach noch einmal durch die Stadt bummeln.
Am 5. Tag geht es weiter nach Te Anau; dafür benötigen Sie meist etwa 3,5 bis 4 Stunden. Planen Sie die Ankunft so, dass Sie am späten Nachmittag Zeit am See haben, denn die Stimmung am Wasser ist genau richtig nach einem Fahrtag. Wenn Sie abends noch etwas Besonderes möchten, sind die Glowworm Caves eine schöne, kurze Aktivität ohne große Anstrengung.
Tag 6 ist Ihr Fiordland-Höhepunkt mit Milford Sound. Sie starten sehr früh, weil die Milford Road von den Stopps lebt: Spiegelungen an kleinen Seen, kurze Walks und Aussichtspunkte sorgen dafür, dass die Fahrt selbst schon Erlebnis ist. Zur Mittagszeit passt eine Bootstour im Milford Sound ideal, anschließend fahren Sie entspannt zurück nach Te Anau; Regen ist hier oft sogar ein Vorteil, weil dann überall Wasserfälle entstehen.
Am 7. Tag fahren Sie nach Queenstown; dafür brauchen Sie rund 2 Stunden, mit einem kurzen Stopp in Kingston am See lohnt es sich besonders. In Queenstown angekommen, halten Sie den Nachmittag leicht: Uferpromenade, ein Café am Wasser und – wenn Sie mögen – ein kurzer Lookout-Walk zum Sonnenuntergang.
Tag 8 nutzen Sie in Queenstown als flexiblen Erlebnis- oder Genusstag. Sehr stimmig ist ein Ausflug über die spektakuläre Glenorchy Road, bei dem Sie ohne „große“ Wanderung unglaublich viel Landschaft bekommen. Alternativ verbringen Sie Zeit in Arrowtown und kombinieren das mit einem Wein-Stop im Gibbston Valley, oder Sie machen es klassisch mit Gondel und Aussicht, wenn das Wetter klar ist.
Am 9. Tag wechseln Sie an die Westküste nach Fox Glacier; je nach Route und Stopps sollten Sie 4,5 bis 6 Stunden einplanen. Der Haast Pass ist die schönste Art, diesen Tag zu fahren: Sie legen lieber mehrere kurze Walks ein, statt nur Strecke zu machen. Besonders lohnen sich klare Flüsse, kleine Wasserfälle und kurze Aussichtsschleifen, weil Sie so am Abend nicht „erschlagen“ ankommen.
Tag 10 ist der Fox-Glacier-Tag, an dem Sie sich am Wetter orientieren. Morgens ist Lake Matheson ideal für Spiegelungen, danach passen die Aussichtspunkte am Fox Glacier – wie nah Sie an das Eis kommen, variiert je nach Bedingungen. Wenn Sie einen Heliflug oder eine geführte Gletscheraktivität möchten, legen Sie diese möglichst in das beste Wetterfenster des Tages.
Am 11. Tag fahren Sie nach Punakaiki; rechnen Sie grob mit 3,5 bis 4,5 Stunden, je nachdem wie oft Sie halten. Unterwegs funktioniert ein Stopp in Hokitika gut, entweder für den Strand mit Treibholz-Stimmung oder – wenn Sie Lust auf ein besonderes Blau haben – für einen kurzen Abstecher zur Gorge. In Punakaiki planen Sie die Pancake Rocks am besten für den späten Nachmittag oder Abend, weil es dann oft ruhiger ist und die Blowholes eindrucksvoll wirken.
Am 12. Tag geht es weiter nach Marahau am Abel Tasman; dafür sollten Sie 4,5 bis 5,5 Stunden einplanen. Ein praktischer Trick ist, unterwegs in Nelson Proviant und Snacks zu besorgen, damit Sie im Abel Tasman wirklich frei sind. Am späten Nachmittag in Marahau angekommen, reicht ein kurzer Strandspaziergang – der große Abel-Tasman-Tag kommt morgen.
Tag 13 wird Ihr „Best of Abel Tasman“-Tag ohne Hektik. Sie nehmen morgens ein Water Taxi zu einem weiter entfernten Abschnitt wie Anchorage oder Bark Bay und wandern dann ein Teilstück zurück Richtung Marahau. So erleben Sie die schönsten Buchten, können baden und bestimmen die Länge ganz nach Tagesform, ohne denselben Weg hin und zurück gehen zu müssen.
Tag 14 ist Ihr zweiter Abel-Tasman-Tag, der Ihnen den Trip deutlich entspannter macht. Wenn Sie aktiv sein möchten, passt eine geführte Kajaktour hervorragend, weil Sie dann sehr nah an der Küste entlangfahren und oft Tiere sehen. Wenn Sie es ruhiger mögen, machen Sie einen Strandtag mit einem kürzeren Walk – gerade bei warmem Wetter fühlt sich das wie Urlaub im Urlaub an.
Am 15. Tag fahren Sie nach Kaikoura; je nach Strecke und Pausen sind 4,5 bis 6 Stunden realistisch. Planen Sie die Ankunft so, dass Sie am Abend noch den Kaikoura Peninsula Walk (zumindest in Teilen) schaffen – die Robben am Fels und das Abendlicht sind hier oft das eigentliche Highlight.
Tag 16 startet in Kaikoura am besten früh mit einer Meer-Aktivität, je nach Saison und Wetter etwa Whale Watching oder eine Delfin-Tour. Danach fahren Sie nach Picton; rund 2 Stunden reichen meist. In Picton halten Sie den Abend bewusst kurz, denn am nächsten Tag ist die Fähre entspannter, wenn Sie ausgeschlafen sind.
Am 17. Tag setzen Sie mit der Fähre von Picton nach Wellington über; die Überfahrt dauert ungefähr 3 bis 3,5 Stunden, dazu kommt Check-in-Zeit. Wenn Sie bei Tageslicht fahren, sind die Marlborough Sounds unterwegs ein echtes Erlebnis. In Wellington angekommen, reicht ein lockerer Stadtabend an der Waterfront oder in der Cuba Street.
Tag 18 nutzen Sie für Wellington selbst. Das Te Papa Museum ist ideal als wetterunabhängiger Fixpunkt, danach passt ein Bummel durch die Innenstadt und am späten Nachmittag ein Aussichtspunkt wie Mount Victoria, wenn Sie die Stadt im besten Licht sehen möchten.
Am 19. Tag fahren Sie in den Tongariro-Nationalpark; dafür benötigen Sie ungefähr 4 bis 4,5 Stunden. Sie kommen am besten so an, dass noch ein leichter Spaziergang möglich ist, denn ein kurzer Walk am Abend nimmt dem nächsten Tag die „Schwelle“ und bringt Sie schon in die Vulkanlandschaft.
Tag 20 reservieren Sie für das Tongariro-Erlebnis. Wenn das Wetter gut ist, ist die Tongariro Alpine Crossing der große Klassiker; wichtig ist, dass Sie Shuttle und Logistik früh klären und sehr früh starten, damit Sie nicht in Zeitdruck geraten. Wenn das Wetter nicht mitspielt, ist es klug, auf kürzere Walks auszuweichen – die Landschaft bleibt beeindruckend, und Sie vermeiden ein „Durchbeißen“ bei Wind und Kälte.
Am 21. Tag fahren Sie nach Rotorua; meistens sind das 2 bis 2,5 Stunden. Nach der Ankunft ist der Redwood Forest perfekt für einen entspannten Einstieg, abends gönnen Sie sich Hot Pools oder eine Spa-Pause – das ist nach Tongariro genau der richtige Kontrast.
Tag 22 gehört Rotorua inhaltlich. Sie starten morgens zu einem Geothermal-Park, damit Sie es ruhiger erleben, und kombinieren das später mit einem Māori-Kulturabend, wenn Sie das interessiert; Rotorua wirkt am stärksten, wenn Sie Geothermie und Kultur zusammenbringen statt nur „Geysire“ zu sammeln.
Am 23. Tag fahren Sie Richtung Coromandel. Nach der Ankunft im Raum Hahei oder Whitianga verbringen Sie den Nachmittag an einem der Strände, bevor Sie – wenn es zur Tide passt – zum Hot Water Beach fahren. Dort können Sie sich tatsächlich ein eigenes warmes Becken in den Sand graben, weil unter dem Strand natürliche Thermalquellen verlaufen. Dieses ungewöhnliche Erlebnis gehört zu den bekanntesten Aktivitäten der Region. Wenn Sie danach noch Energie haben, lohnt sich ein kurzer Abendspaziergang am Strand oder ein frühes Abendessen am Wasser, denn die Region lebt von ihrer entspannten Atmosphäre, goldenen Stränden und ruhigen Küstenorten.
Am Tag 24 planen Sie den Tag rund um Cathedral Cove. Am schönsten ist es, wenn Sie früh starten und zu Fuß durch Buschland zum Strand laufen oder alternativ per Kajak oder Boot entlang der Küste fahren. Besonders spektakulär ist der natürliche Felsbogen, der zwei Strände verbindet, und das extrem klare Wasser rund um das Marine-Reserve-Gebiet. Wenn Sie möchten, kombinieren Sie das mit einer Bootstour oder Schnorchel- oder Kajakerlebnis entlang versteckter Buchten und Höhlen, denn gerade vom Wasser aus sehen Sie die Landschaft noch intensiver. Am Nachmittag fahren Sie langsam Richtung Norden oder übernachten nochmals auf Coromandel, sodass Sie am nächsten Tag entspannt Richtung Bay of Islands starten können.
Tag 25 Sie fahren heute Richtung Bay of Islands. Für die Strecke von Coromandel nach Paihia beziehungsweise Bay of Islands sollten Sie rund sechs bis sechseinhalb Stunden reine Reisezeit einplanen, bei etwa 400 km Strecke – mit Pausen wird daraus ein ganzer Roadtrip-Tag. Nach der Ankunft in Paihia oder Russell lohnt sich ein entspannter Abend am Wasser. Sie können entlang der Promenade spazieren, den Hafen beobachten oder eine kurze Sunset-Bootsfahrt machen, um direkt in das Inselleben einzutauchen.
Tag 26 Sie starten den Tag am besten mit einer Bootstour durch die Inselwelt. Besonders beliebt sind Touren zum „Hole in the Rock“ oder Delfinbeobachtungstouren, bei denen Sie die vielen kleinen Inseln, Felsformationen und Buchten erleben. Alternativ funktioniert ein ruhiger Tag genauso gut: Kajakfahren zwischen kleinen Inseln, ein Strandvormittag oder ein Besuch der Waitangi Treaty Grounds für Geschichte und Kultur. Historisch gesehen gilt die Region als einer der wichtigsten Orte der neuseeländischen Geschichte und wird häufig als klassischer Stopp auf Nordinsel-Routen eingeplant. Am Nachmittag oder Abend fahren Sie entspannt weiter Richtung Auckland oder bleiben – wenn Ihr Zeitplan es erlaubt – noch eine Nacht in der Bay of Islands und genießen das maritime Finale Ihrer Reise.
Tag 27 In Auckland lohnt es sich, die Stadt eher als Mischung aus Natur, Wasser und Stadtleben zu erleben, statt sie wie eine klassische Großstadt „abzuarbeiten“. Ein sehr guter Start ist ein Vormittag auf einem der Vulkankegel wie Mount Eden oder One Tree Hill, weil Sie dort sofort ein Gefühl für die Lage zwischen zwei Meeren bekommen und die Dimension der Stadt verstehen. Danach wirkt auch das Zentrum viel greifbarer. Sehr angenehm ist es, den Nachmittag rund um den Viaduct Harbour und die Waterfront zu verbringen. Dort sitzen Sie direkt am Wasser, können entspannt essen gehen oder einfach nur durch den Yachthafen schlendern. Auckland lebt stark vom maritimen Lebensgefühl, deshalb fühlt sich die Stadt dort am authentischsten an, besonders am frühen Abend, wenn das Licht weich wird. Wenn Sie eine kurze „Mini-Auszeit“ möchten, fahren Sie mit der Fähre nach Devonport. Dort verändert sich die Stimmung sofort, weil kleine Cafés, historische Häuser und der Blick auf Rangitoto Island eine fast dörfliche Atmosphäre schaffen. Ein Spaziergang auf den North Head oder Mount Victoria gibt Ihnen zusätzlich einen der schönsten Skyline-Blicke zurück Richtung Stadt.
Tag 28 Heimreise
Eingeschlossene Leistungen:
- 27 Nächte Unterkunft in Hotels
- Welcome Pack mit vielen Informationen über Ihre Route
Nicht eingeschlossene Leistungen:
- Fahrzeuge - werden extra berechnet
- Frühstück, Mittagessen, Abendessen und Getränke
- persönliche Ausgaben
